Erdrutsch-Unglück am Concordiasee
Am 18.07.2009 rutschte ein Seeufer am Concordiasee bei Nachtersted auf einer Fläche von 350 mal 120 Metern ab und riß ein Wohnhaus 40 Meter in die Tiefe. Leider gab es bei dem Unglück drei Menschenleben zu beklagen. Eine Straße und eine Aussichtsplattform versanken ebenfalls in dem See.
Dieser Concordia-See wurde in der Vorbereitung auf die Änderung auf den Braunkohlenplan Inden II als Beispiel-Restseelösung in den verschiedenen Studien eingebracht.
Daher sind wir natürlich aufgeschreckt und stellen uns die Frage nach dem "Warum?".
Am 20. Juli 2009 gab es im Dürener Rathaus eine Pressekonferenz, zu der die IG Merken eingeladen wurde. Der Medienauflauf war für Dürener Verhältnisse recht groß und zeigte, das Parallelen zwischen Nachtersted und unserer Region gezogen wurden. Einige Berichte findet Ihr in der rechten Spalte.
Wir werden und wollen sicherlich keine Ängste schüren oder Panik erzeugen. Es gibt aber auch Lokalpolitiker in benachbarten späteren "Seeorten", die überhaupt keine Bedenken oder Sorgen haben - Dies sehen wir jedoch als grob fahrlässig.
Es gibt unter Experten zu jeder Position glaubwürdige Stellungnahmen. Wir wollen nicht verschweigen, das uns zur Zeit die tagebaukritischen Meinungen natürlich mehr beeinflussen als die beruhigenden Berichte, die sogar von einer Unmöglichkeit sprechen.
RWE Power
stellte uns nebenstehende Stellungnahme des Bergbauvorstandes Matthias Hartung zu Verfügung, die dieser dem Kölner Stadtanzeiger gegeben hat.
Das Dokument steht HIER auch als .PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

